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Search Engine Optimization, SEO, einfach erklärt (SuchmaschinenOptimierung)

SEO (Search Engine Optimization) bzw. SMO (SuchMaschinenOptimierung), was ist denn das überhaupt?

Nun, wohl nahezu alle, die heute einen Computer haben und ins Internet gehen, haben schon mal eine Suchmaschine benutzt. Am häufigsten ist das Google.

Haben Sie schon mal in das Textkästchen ein oder mehrere Suchworte eingegeben und dann auf Google-Suche geklickt?

Google-Suchergebnisliste - das Ziel der SEO/SuchmaschinenoptimierungSie bekommt binnen Sekunden eine Liste mit Internet-Adressen. Oft Hunderte, Tausende oder gar Millionen von Seitenadressen, die Google für zutreffend erachtet.

Ist diese Zusammenstellung der Suchergebnisse nun rein zufällig? Nein, nein, natürlich nicht. Sie werden gezielt in diese Reihenfolge gebracht.

Und wie kommt diese An-Ordnung zustande? Na ja, so ganz genau weiß man das nicht außerhalb der Suchmaschinen-Betreiber, aber man kann sagen, daß dafür ein sehr ausgefeiltes System, also ein Computerprogramm, eingesetzt wird. Die Suchmaschinen lassen ihre „Roboter“ (auch Crawler, Spider oder Bots genannt) vollautomatisch das Internet durchsuchen und die Inhalte der gefundenen Seiten in einen Index aufnehmen.

Dann werden diese Funde nach einem weitgehend geheim gehaltenen Verfahren hinsichtlich ihrer Relevanz für unterschiedliche Suchbegriffe oder Suchwortkominationen bewertet.

Das läuft alles vollautomatisch ab, denn bei Milliarden und Abermilliarden von Seiten im Internet kann das mit menschlicher Arbeit unmöglich geschafft werden.

Das bedeutet, die Suchmaschinen haben ein System, das teilweise geheim ist, mit dem sie die Inhalte der Web-Seiten kategorisieren und bewerten.

SEO (Search Engine Optimization) bzw. SMO (SuchMaschinenOptimierung) ist nun, sehr einfach gesagt, die Kunst, Web-Seiten für Suchmaschinen attraktiv zu machen.

  • SEO (Search Engine Optimization) bzw. SMO (SuchMaschinenOptimierung) ist nun, sehr einfach gesagt, die Kunst, Web-Seiten für Suchmaschinen attraktiv zu machen.

Ziel der SEO ist es, möglichst weit vorn in der Suchergebnisliste platziert zu werden, denn es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß nur sehr wenige – etwa 6% -der Suchenden überhaupt auf die zweite Seite der Suchergebnisse begeben – geschweige denn, noch weiter nach hinten.

Deswegen kann man plakativ sagen, daß Internetseiten, die nicht auf der ersten Seite der Suchergebnisse gezeigt werden, für die meisten Benutzer gar nicht existieren. Sie erfahren nicht von diesen Seiten.

Manche Eigentümer oder Betreuer von Web-Seiten (Webmaster) unternehmen freilich eine Menge, um die Platzierung (Ranking) ihrer Seiten zu verbessern – sie betreiben Suchmaschinen-Optimierung oder SEO.

Nun sind zwar die Details der Verfahren nach denen die Suchmaschinen bewerten geheim und werden häufig geändert, aber durch Experimente und Erfahrungen werden immer wieder SEO-Techniken entdeckt, die zu einem besseren Ranking führen.

Gar nicht wenige versuchen dann, das auszunutzen, die Suchmaschinen auszutricksen. Das war wohl von Anfang an so. Vor Jahren konnte es z. B. passieren, daß man nach „Holzspielzeug“ gesucht hat, aber unter den Ergebnissen z. B. Glücksspiel-Seiten fand.

Die Betreiber der Suchmaschinen lassen das natürlich nicht auf sich sitzen und verfeinern ihre Programme (Algorithmen) immer mehr. Das bringt dann meist die Suchergebnisse mehr oder weniger stark „durcheinander“. Ehemals gute Platzierungen sind dann vielleicht weg vom Fenster. Niemand kann zu effektiv 100%  garantieren, daß bestimmte Suchmaschinen-Positionen erreicht oder behalten werden.

  • Z.B. werden seit Ende 2010 die Suchergebnisse regional zugeordnet – in Deutschland kann es für dieselbe Sucheingabe andere Ergebnisse als in Frankreich geben, in Bonn andere als in Berlin.

Google bemüht sich sogar um eine ganz individuelle Sortierung: Wenn Sie häufig dieselbe Suche ausführen und dann auf ein bestimmtes der Ergebnisse deutlich häufiger klicken, als auf andere, dann wird dieses Ergebnis für Sie nach und nach immer höher platziert – Google merkt sich, was Sie tun und paßt sein Verhalten an.

  • Deswegen haben manche Website-Eigentümer den trügerischen Eindruck, bei Google sehr gut platziert zu sein, denn sie suchen immer wieder mal die eigene Seite und klicken auf den Link in der Liste. Aber für jemand anderen oder auf einem fremden Computer sieht das Ergebnis dann womöglich sehr anders aus.

In der SEO unterscheidet man zwei Hauptaspekte: sog. „onpage“ Faktoren und sog. „offpage“ Faktoren.

Onpage sind die Faktoren, die auf den eigenen Seiten beeinflußt werden können, etwa die Texte auf den Internetseiten (es ist also wichtig, welcher und viel Inhalt in Ihrer Website steht) und die sog. „Metatags“.

Metatags sind Informationen für Suchmaschinen, die im Programm-Code der Seite stehen, die ein Browser der Besucher (z. B. Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera) normalerweise nicht anzeigt.

Die Metatags waren vor einiger Zeit die Möglichkeit den Suchmaschinen zu sagen, worum es auf der Seite geht. Weil das aber recht häufig zur Täuschung mißbraucht wurde, ist ihre Bedeutung sehr zurückgegangen.

Die onpage SEO-Faktoren machen in der Einschätzung vieler Fachleute inzwischen für die Positionierung einer Internetseite nur noch ca. 30% der Wirkung aus.

Mit Offpage SEO bezeichnet man Einflüße, die von anderen Internetseiten kommen. Das sind insbesondere Links (Verweise). Jeder Link wird wie eine Stimme für die Seite gesehen.
Vereinfacht läßt sich sagen: Je mehr Links zu einer Seite führen, um so höher wird ihre relative Bedeutung eingeschätzt und helfen zu einer besseren Position in der Liste der Suchergebnisse.

  • Suchmaschinenoptimierung (SMO/SEO) hat zum Ziel, die onpage und die offpage Faktoren so zu gestalten, dass eine möglichst gute Position in den Listen der Suchergebnisse erreicht wird – am besten auf den vordersten Plätzen, denn die bekommen am meisten Aufmerksamkeit der Benutzer. SEO ist typischerweise keine einmalige Aktion sondern erfordert beständige Arbeit – einerseits, weil die Suchmaschinen immer wieder etwas ändern, zum anderen weil vielleicht die Online-Konkurrenz aktiv geworden ist und Ihnen Ihren Platz streitig macht.

Je besser die Seiten, die auf den Plätzen 1 – 10 der Suchergebnisse gelistet werden, optimiert sind, um so größer ist der Aufwand, selbst in diesen Kreis vorzustossen und dort zu bleiben. Für Suchbegriffe, die niemanden interessieren oder die nicht von Besuchern verwendet werden, ist es meistens recht leicht, in gute Positionen zu kommen. Aber was haben Sie davon, für „Unterwasserelefantenfalle“ auf Platz eins zu sein, wenn niemand danach sucht.

Deswegen sollte bevor Sie mit der Suchmaschinenoptimierung/SEO beginnen, eine Suchwortrecherche ermitteln, für welche Begriffe denn sinnvollerweise optimiert werden soll. Lassen Sie diesen Schritt bitte auf keinen Fall aus. Sie verschwenden sonst möglicherweise Zeit und Geld.